Meerkind

Salz in den Haaren. Locken. Das Glätteisen bringt nichts mehr. Der Wind durchwirbelt meine Haare. Ein Frösteln geht durch meinen Körper. Diese Vorfreude.

Es regnet. Egal. Es stürmt. Egal. Sonnenbrand. Egal. Ich nehme Brett und Rigg und es geht raus aufs Meer. Und ich bemerke, was mir so gefehlt hat. Das Meer. Mein Brett. Diese Leidenschaft.

Die ersten Versuche. Ich bin mehr im Wasser als auf dem Brett. Ich bin nass. Aber ich stehe wieder auf. Aber ich habe Spaß. So viel. Unmöglich. Ich wusste noch nicht einmal wie sehr ich das vermisst habe. Dieses Gefühl.

Mehr als nur Sport. Leidenschaft. Liebe. Hingabe. Ein geben und nehmen: das Brett zehrt an meinen Kräften, aber es schenkt mit dieses unglaubliche Gefühl.

 

Wenn du mir ein Brett in die Hand gibst, bist du selbst schuld wenn ich nicht mehr loslasse…

 

 

Dieses Gefühl. Freiheit. Natur. Liebe. Bretter. Unbeschreiblich.

Wer hätte das gedacht? Dass Rügen, diese “Rentnerinsel” mich so in ihren Bann zieht. Ich habe das jedenfalls nicht erwartet.

Angst. Dieses Paradies wieder verlassen zu müssen. In die Schule zurückkehren. Die Arbeit ruft.

Und doch diese Gewissheit: Ich komme wieder. Ganz bald.

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