Einfach weg.

And there are times you just want to quit. Stand up. And paddle away from everything.

 

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Wir sitzen in der Schule. Viel zu lang. Die Luft ist stickig. Man kann kaum noch atmen. Es ist heiss. Der Stuhl klebt. Die Wasserflasche ist leer. “Konzentrier dich doch mal!” Mein Kopf ist leer. Mein Kopf ist voll. Träume. Was ich wohl mache, wenn ich das hier abgesessen habe. Bin nicht bei der Sache. Nie eigentlich. Schaue auf die Uhr. Bewegt sich der Zeiger schon immer so langsam? Warum ist mir das nie aufgefallen. Ich zähle die Minuten. Die letzten Minuten ziehen sich. 16:55. Der Tag ist überstanden. Es fühlt sich gut an das Schulgebäude zu verlassen. Und eigentlich würde ich jetzt am liebsten weglaufen. Einfach weg.

Ich sitze am Schreibtisch. Hausaufgaben vor mir. Die To-Do-Liste liegt vor mir. Der Laptop auch. Einmal auf Pinterest geklickt und die Gedanken sind weg. Planen. Bilder. Inspiration. Sie sind weg. Weg in der Zukunft. In meiner eigenen Welt. Am liebsten würde ich ausbrechen. Weglaufen. Meinen Träumen hinterher. Einfach weg.

Ich schnüre meine Laufschuhe. Der Ipod liegt bereit. Rufe noch kurz Tschüss. Ich muss einfach raus. Auch wenn es nur für eine Stunde ist. Die Musik in den Ohren. Einfach loslaufen. Rennen. Wegrennen. Vor allem. Und vor nichts. Einfach weg.

Und ich bin mir ganz sicher: Irgendwann packe ich meinen Rucksack und laufe los. Einfach weg.

 

 

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